Hallo, hier möchte ich Euch meine Erlebnisse mit Gott und seinem Plan mit meinem Leben mitteilen. Am besten fangt ihr mit dem ersten Eintrag 2006 an. Einfach im Bolg Archive "Was für ein Jahr" anklicken! Gruß Melli!
01 March 2009
Was iss da los???
Ich bin ja keine Bibelschülerin mehr....
Zur Info: Ich bin jetzt mit im Leitungsteam der Jüngerschaftsschule (siehe Link Follw me)und suche eine Arbeitsstelle die mir diesem Dienst finanziert, bzw mich, damit ich das machen kann.
Ich kann euch nur empfehlen euch mal den Link anzuschauen, weil ich dann weniger erklären muss und weil das ne gute Sache ist:)
Na, ja. Ich werde mal mit meinem Chefmaster (meinem Bruder) besprechen, wie wir jetzt mit der neuen Situation umgehen.
Bis dahin....
Danke für eure Anteilnahme...
Luther beeindruckt
Wenn ich nicht glauben darf, dass Gott mir um Christi willen dies täglich beweinte Zurückbleiben vergebe, so ist es aus mit mir.
Ich muss verzweifeln. Aber das lass ich bleiben. Wie Judas an den Baum mich hängen, das tue ich nicht. Ich hänge mich an den Hals oder Fuß Christi wie die Sünderin. Ob ich auch noch schlechter bin als diese, ich halte meinen Herrn fest.
Dann sprich er zum Vater: Dieses Anhängsel muss auch durch. Es hat zwar nichts gehalten und alle deinen Gebote übertreten, Vater, aber er hängt sich an mich. Was soll’s! Ich starb auch für ihn. Lass ihn durchschlupfen.
Das soll mein Glaube sein.
Das habe ich heute in einer Predigt gehört...und ich war gerührt...
20 December 2008
Des Weisen Weisheit
Ich trat aus meinem Zelt und marschierte gradewegs ins Nichts. Außerhalb vom Lager hatte ich meine Ruhe und konnte alles einfach auf mich wirken lassen. Doch meine Gedanken pflasterten meinen Weg, weg aus der Gemeinschaft hinaus in die ersehnte Ruhe und den Frieden der Nacht.
Mein Platz, mitten in der Ebene wartete schon auf mich. Als ich ankam legte ich mich erst einmal auf den Rücken um die Weiten des Universums auf mich wirken zu lassen. Langsam setzte der Friede in mir ein, durch die Stille und das beruhigende funkeln der Sternenwelt, die immer wechselbar und doch immer im selben Kleid erscheint. Meine Augen versuchten Endlosigkeit in einen Blickwinkel zu erfassen. Wie immer war es unmöglich. Ich zeichnete in Gedanken unsichtbare Linien, in die mir bekannten Sternenbilder. Doch was ich dann sah war einfach nur überwältigend. Aus dem Endlosen Tief des Himmels stieß, in gewaltiger Geschwindigkeit, ein Stern hervor, der allen anderen den Glanz raubte. Hätte ich fliehen wollen, aus Angst, dass dieser Stern auf die Erde fallen wollte, es wäre sinnlos gewesen. Mein Herz überschlug sich und ich konnte nicht Atmen. Es war wie ein Feuerwerk, eine Explosion, die sich ihren Weg zur Ausbreitung bahnt. Aber dieses Feuer blieb stehen! Eine Sturzgeburt von Stern, größer als alles was ich je sah. Nun riss mich dich Neugierde auf die Knie. Es war als wollte ich einem König meine Aufwartung machen. Meine Gedanken, die zuerst starr, erschrocken in einem Schockzustand verweilten rasten nun so laut durch meinen Kopf, dass ich sie nicht fassen konnte. Das strahlende Licht, bewirkte, dass auch in mir ein Licht aufging. Eine tiefe Gewissheit die aus allen Fragezeichen ein Ausrufezeichen werden ließ. Das was da grade passiert war, verhieß die Geburt des aller Höchsten, der überliefert von den Alten aus der Zeit Nebukadnezars hinter allem steckte. Nun war sein Königreich hervorgebrochen und nicht mehr Geheim. Der König den Daniel angebetete hatte, der König der Juden, nun war er da! Diese Erkenntnis wollte aus mir herausbrechen. Ich sprang auf, um so schnell wie möglich ins Lager zu laufen. Dort angekommen, wollte ich herausschreien, was mir meine Gedanken durch den Stern offenbart hatten. Doch ich sah an den emporblickenden Gesichtern meiner Gefährten, dass auch sie wussten, was geschehen war. Dieselbe Gewissheit zeichnete sich in ihnen ab.
Nichts konnte uns hier halten. In Windeseile hatten wir unser Lager zur Reise abgebrochen und machten uns auf den Weg. Der Stern verriet uns den Weg und verlieh uns magisch die Kraft für die lange Reise. Ich weiß nicht, aber die Nächte kamen mir Unendliche vor. Doch es fehlte uns nicht an Motivation. Der Gesprächsstoff ging uns nicht aus. Unsere Phantasie gab uns die Speise, die wir brauchten um weiter zu gehen. Was würde uns erwarten? Würden, wie zu Daniels Zeiten, Wunder geschehen? Wie würde der König der Welt aussehen? Und wie würde er herrschen? All diese Gedanken trieben uns vorwärts, und steigerten unaufhörlich den Wunsch, tatsächlich nach zu vollziehen, was unsere Gedanken und unsere Phantasie antrieb.
Der Stern führte uns nach Jerusalem. Dort angekommen, befragten wir das Volk nach dem neugeborenen König der Juden. Sie mussten es ja wissen. Wir wollten nichts anderes als ihn anbeten, weil ihm die Ehre gebührte. Das hatte Nebukadnezar, unser König aus der Zeit Daniels, auch erkannt. Aber sie hatten keine Ahnung wovon wir redeten. Sollte alles nur ein Irrtum gewesen sein? Sollte die Lange Reise aus dem Morgenland vergebens gewesen sein? Nein! Diese Gewissheit stand uns auch bei Tag, ohne den Stern zu sehen, vor Augen. Es gab keinen Irrtum. Wir mussten an den Hof, um Herodes zu befragen.
Als wir dem König vorgeführt wurden, hatte er schon erfahren, was unser Anliegen war. Seine Anspannung war deutlich zu spüren. Er wollte dringend wissen, wann der Stern erschienen war. Nachdem wir ihn über die Dinge in Kenntnis gesetzt haben, entließ er uns mit der Bitte, das Kind in Bethlehem zu suchen, und ihm zu sagen, wo es ist, damit er es auch anbeten könne.
Als wir den Hof des Königs verließen, war es schon dunkel. Wenn man das zu dieser Zeit so nennen konnte, denn der Stern erhellte die Nacht und lud uns ein, auf dem Rest des Weges unser Gefährte zu sein. Doch die weite Reise hatte ihre Spuren hinterlassen und eine lähmende Müdigkeit überfiel uns. Wir pausierten in einem Gasthof außerhalb von Jerusalem. Ein tiefer Schlaf überfiel mich. Im Traum zeigten sich mir die Ereignisse der letzten Tage und schrieben eine neue Geschichte. Doch diese war nicht so freundlich, wie das was ich mir erhoffte. Herodes nervöses Zucken um die Augen verwandelte sich in ein blitzendes Schwert. Eine gewaltige Stimme verriet mir, dass Herodes es nicht gut meinen würde, mit dem Neugeborenen und deutete mir deutlich den Weg Richtung Heimat, nachdem wir das Kind gefunden hätten. Aus dem Traum aufgeschreckt spürte ich Eile und ein getrieben sein in mir. Ich weckte meine Gefährten und wir zogen schnell weiter. Über Tag legten wir die Strecke nach Bethlehem zurück. Und als wir vor den Toren der Stadt standen, war es Abend geworden. Bethlehem war ein Ort der im Kern zwar dicht besiedelt war, aber nach Außen in viele kleine Einzelteile zerfiel. Wo also sollten wir anfangen? Wir kehrten in einen Rasthof ein, um uns bei einem Mahl etwas zu stärken. In dem Rasthof ging es munter zu. Die Menschen unterhielten sich rege. Es schien eine Nachricht im Raum zu stehen, die unbedingt Zuhörer brauchte. Die Menschen unterhielten sich über ein paar Hirten, die erzählten einen Engel gesehen zu haben. Einige machten sich über sie lustig, andere wirkten Nachdenklich und ich vermutete, dass sie aus verschiedenen Begebenheiten der letzten Zeit ihre Schlüsse zogen.
Uns hielt es nicht lange im Rasthaus, denn das Ziel schien zum greifen nah. Und als wir über die Schwelle der Tür nach draußen traten, war unser Blick gefesselt an den Stern, der über einem kleinen Haus am Rande des Ortes stand. Eine unglaubliche Vorfreude ging durch meinen ganzen Körper. Alle Nervenenden waren übersensibel in Erwartungshaltung. Vor dem Haus angekommen zentrierte sich meine Wahrnehmung auf den Türknauf, der mir die Sicht auf das erhoffte Wunder freigeben würde. Langsam öffnete ich die Tür. Ein warmes, freundliches Licht fiel in die Nacht und zog mich ins Innere. Trotz des armseligen Anblicks, bestand in meinem Herzen kein Zweifel. Dort, gebettet in eine Futterkrippe lag der König der Welt. Klein, rein und friedlich schlafend. So etwas hatte ich noch nie empfunden. Mir stiegen die Tränen in die Augen und ich fiel auf die Knie.
Ich betete still in meinem Herzen an, was ich nicht in Worte fassen konnte. Es war so etwas, wie Dankbarkeit. Eine solche Entspannung, und einen solchen Frieden waren mir bisher unbekannt. Mir war mit einem Mal bewusst, wie Klein und unbedeutend ich war, und wie sehr ich mich bisher aufgespielt hatte. Mir war klar, dass er, dieser Inbegriff von Anmut, mein Herr war und ich kapitulierte vor ihm. Meine Weisheit gründete sich nun nicht mehr in mir und meinem Wissen, sondrn in der tiefen Gewissheit, dass dieser Säugling hier, Gott der Allmächtige ist und ich ihm angehörte. Dieser Innere Kampf muss einige Zeit gedauert haben. Ich habe alles andere in Vergessenheit geraten lassen. Aber plötzlich durchbrachen die Geräusche von Bewegungen die Stille. Im selben Moment wurde ich mir meiner Umwelt wieder bewusst. Die Eltern des Kindes sahen mich ruhig an. Sie haben nicht einmal gefragt wer wir sind, oder was wir wollten. Sie schienen es zu wissen. Mein Gefährte hatte sie Geschenke für den König ausgepackt und drückte mir den Weihrauch in die Hand. Ich stand auf und ging tonlos auf den Vater zu, tat eine Verbeugung und übergab das Geschenk. Er nahm es genauso tonlos entgegen und legte es an die Seite. Dieser Moment brauchte keine Worte. Es war, als würden unsere Herzen miteinander reden.
Nachdem wir auch Myrre und Gold an die Eltern gegeben haben, zog es uns in die Heimat. Wir wollten erzählen, was uns widerfahren ist. Wir wollten nicht für uns behalten, wer uns begegnet ist. Wir wollten erklären, welchen König uns Daniel vor Zeiten verheißen hat, und das seine Worte wahr geworden sind.
Auf dem Heimweg überfiel mich immer wieder diese Freude, die mich jubeln ließ. So etwas hatte ich noch nie erlebt…
05 December 2008
Beziehungsbarometer
Füreinander bedeutet, dass man dem anderen hilft zu sein, oder zu werden. Man achtet den anderen höher, als seine eigenen Vorstellungen. Achtung! Es bedeutet nicht Selbstaufgabe... Es bedeutet, mehr investieren, als einfach Interesse!
Miteinander
Miteinander bedeutet, dass man den anderen einfach gerne dabei hat.
Nebeneinander
Nebeneinander bedeutet, dass man eine Verbindung lebt aus Gewohnheit, oder weil es grade nicht anders geht. Aber es wäre auch nicht schlimm, wenn es anders wäre.
Gegeneinander
Gegeneinander bedeutet, dass man nur noch sich sieht. Man vergleicht "jetzt habe ich schon wieder...und der andere tut einfach nie was...."
Warum schreibe ich das? Es ist mir in den Sinn gekommen! Mir hilft es zu sehen, mit welcher Motivation ich Beziehung lebe. Einige werden sagen, dass man ja nicht mit allen Menschen gleich gut auskommen muss....
Ich weiss nicht genau... Gleichgültigkeit und Konfrontation belasten nicht nur die Beziehungen, sondern auch mein Zeit-, Gedanken- und Emotionspotential. Ich glaube, ich tue mir selber einen Gefallen, wenn ich wenigstens versuche Miteinander zu sein. Aber wirklich Fruchbar bin ich doch, wenn ich versuche Füreinander zu sein. Anstatt mich über Defizite des anderen aufzuregen, versuche ich ihm an genau dem Punkt weiter zu helfen.
Will ich damit sagen, dass ich es schon erreicht habe? Nein!!!!!! Aber ich will versuchen daran zu arbeiten :) Wer macht mit?
04 December 2008
Gott ist mein Selbstwert
„Und nun, so spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel (damit sind alle angesprochen, die Jesus Christus als Herrn über ihr Leben setzten): Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein.
Wenn du durchs Wasser gehst, so will ich bei dir sein, und wenn durch Ströme, so sollen sie dich nicht ersäufen. Wenn du durchs Feuer gehst, sollst du nicht versengt werden, und die Flamme soll dich nicht verbrennen. Darum, weil du kostbar bist in meinen Augen und wertgeachtet, und ich dich lieb habe…“
Jesaja 43, 1.2.4
Das ist unveränderlich, niemals endend, unabhängig von unseren Fähigkeiten, unserem Verhalten, unserem Aussehen. Es ist unabhängig davon, wie wir uns fühlen, wie wir uns sehen, oder wie andere uns sehen. Es ist außerhalb von allem was wir kennen und darum ist es vollkommen!
Wie gut, dass es so ist. Denn würde ich meinen Wert an meiner Arbeit festmachen, wie würde es sein, wenn ich arbeitslos werde? Wenn ich meinen Wert an meinem Partner festmachen würde, wie würde es sein, wenn er sich von mir trennt? Wenn ich meinen Wert an meiner Schönheit festmachen würde, wie würde es sein, wenn ich mein Gesicht verliere? Auch wenn ich der Beste Mensch der Welt wäre, würde ich neidisch, oder zornig, oder auf meinen Vorteil bedacht, oder einfach sehr Selbstgerecht. Wenn ich das erkennen würde, was wäre dann mit meinem Wert?
Wie anstrengend ist es doch, seinen Wert von solchen Dingen abhängig zu machen….
Wie befreiend kann es sein, wenn mein Wert ein für allemal feststeht!
26 August 2008
Zieh dir das rein!!!!!!!!!!!
http://de.youtube.com/watch?v=30gTVQplsUY
http://de.youtube.com/watch?v=s-9sc7Sme88&feature=related
04 July 2008
sooooo viel
Niemals kann ich das begreifen
Niemals kann ich das verstehen
Von anfang an, hast du nur mich gesehen.
Du hast dich zu mir gebeugt
In allem
Zu mir hin, in meinem Sinn
Eine Matrix nur damit ich sehe, wer du bist
Ein Spiegel Deiner Selbst, ein Buch das sich gut liest.
Die Luft die ich atme, ist Deine und für mich
Das Brot dass ich schmecke ist aus Dir, doch speist es mich
Der Himmel eine lust nach mehr, von Dir für mich
Gefunden habe ich Dich, durch Dich, aber für mich
Gebet für mich, zu Dir hin
Dass ich in einem ganz und gar bin
Das war Dein Sinn. Das war zu Dir hin
Der Rest? Für mich von Dir.
19 April 2008
Wollen sollen
Alles Wollen, sollte Dir gehören
Mein Wollen sollte Dich beschwören
Ich wünschte Du würdest nicht fragen
Sondern einfach meinen Willen haben
Alle Liebe sollte Dir gehören
Meine Liebe sollte Dich beschwören
Ich wünschte Du würdest nicht fragen
Sondern einfach meine Liebe haben
So geht es auch mit meiner Zeit, jedem Wort, jedem Dienst und meinem Geld
So geht es mir mit allem, ja allem was ist, in meiner Welt
Alles kommt von Dir
Und alles schenkst Du mir
Bitte hilf mir
Bring alles zurück zu Dir
Führ mich an mir vorbei
Brich die Macht entzwei
Denn wenn mein Wollen in mir brennt
Bin ich die, die sich von Dir trennt
Verzeih….
Verzeih und schenk mir reue
Verzeih und bleib bei Deiner Treue
Verzeih, verzeih mein allmächtiger Vater
Mein Gott meine Liebe die sich missbrauchen lässt
Von der ich alles bekomme
Und von mir bekommt sie nur einen Rest
Wie kann Deine Liebe mir gehören
Wie kannst Du sie immer neu beschwören
Lass sie mich einfach nehmen
Und Dir meine Scham dafür geben.
20 March 2008
Zum Feste nur das Beste:)

Auf dem Weg ins Paradies müssen wir erst an uns selbst vorbei
Wir sind der festen Überzeugung uns das Paradies selbst bauen zu können.
Auf dem Weg ins Paradies beladen wir uns mit dem Trugschluss der Selbsterhaltung.
Wir sind der festen Überzeugung das das was wir tun Gut und Richtig ist.
Auf dem Weg ins Paradies geben wir anderen die Schuld,
indem wir sie mit Erwartungen und Wünschen beladen, die wir selbst oft nicht einhalten können
Auf dem Weg ins Paradies ist das große ICH immer weniger in der Lage los zulassen und zu vertrauen.
Wir glauben an alles Mögliche, aber vor allem an uns selbst.
Wir sind alle auf dem Weg ins Paradies!
Entweder das Paradies der Verantwortungslosigkeit, oder das Paradies krampfhaft Gut zu sein um das Paradies zu erreichen.
Der Weg ist bereitet…
Jesus starb am Kreuz um den Weg ins Paradies frei zu machen. Er hat nicht gesagt, dass man sich das Paradies selber bauen muss.
Er hat gesagt:“ Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater (ins Paradies) als nur durch mich!“
Mit diesem Gedanken wünsche ich Euch ein Osterfest, bei dem ihr ein Stück mehr ankommt.
Eure Melli
02 March 2008
Was zum Nachdenken
schnell 60 Minuten Fußball vergehen.
Komisch, wenn uns nichts einfällt, was wir beten können, aber wir
unseren
Freunden immer etwas zu erzählen wissen.
Komisch, wie schwer es fällt, ein Kapitel in der Bibel zu lesen, aber
wie leicht es ist, 100 Seiten eines Bestsellerromans zu verschlingen.
Komisch, wie Leute sich auf einem Konzert um die vordersten Plätze
drängeln, und sich um eine der hintersten Plätze in der Gemeinde
bemühen.
Komisch, wie schwer es Menschen fällt, die Gute Nachricht
weiterzugeben, aber wie leicht es ist, den neusten Klatsch und Tratsch
weiterzuverbreiten.
Komisc h, wie wir der Zeitung glauben, aber in Frage stellen, was in der
Bibel steht.
Komisch, wie viele auf deiner Adressenliste diese Mail nicht erhalten
werden, weil du dir nicht sicher bist, ob sie an irgendetwas glauben!
Merkwürdig, wie leicht es für Menschen ist Gott zu leugnen, und sich
dann wundern, warum die Welt zur Hölle wird.
Merkwürdig, dass jeder in den Himmel will, doch annimmt man brauche nicht zu glauben, zu sagen oder
zutun, was in der Bibel steht.
Merkwürdig, wie das Obszöne, Vulgäre, Gewalttätige und Okkulte frei den
Cyberspace passieren kann, aber eine öffentlich Diskussion über Jesus
in den Schulen und am Arbeitsplatz unterdrückt wird.
Merkwürdig, wie jemand so entbrannt sein kann für Jesus im
Gottesdienst, aber ein unsichtbarer Christ im Rest der Woche ist.
Merkwürdig, wie ich mehr darüber besorgt sein kann, was andere Leute von mir denken, als
was Gott von mir denkt.
Stell dir vor, folgendes passiert: Eines Morgens während eines
Gottesdienstes sind 2000 Christen überrascht, 2 Männer zu erblicken,
die beide von Kopf bis Fuß in schwarz eingehüllt sind, und Maschinengewehre
tragen. Einer der Männer ruft: "Jeder, der bereit ist, eine Kugel für
Christus zu erhalten, bleibe da stehen, wo er gerade steht!" Sofort
fliehen der Chor, die Diakone und die meisten der Versammelten. Von den
2000 bleiben ungefähr 20 stehen. Der Mann, der gesprochen hatte, nimmt
seine Verhüllung vom Gesicht, sieht den Prediger an und sagt: "Okay
Pastor, ich habe alle Heuchler entfernt! Jetzt kannst du mit deinem
Gottesdienst beginnen. Ich wünsche noch einen schönen Tag! "Und die
beiden Männer drehen sich um und gehen raus. (Ziemlich krass und
unvorstellbar, aber denk mal drüber nach!!)
Dies ist eine wahre Geschichte: Es gab ein atheistisches Ehepaar, das
ein Kind hatte. Sie erzählten ihrer Tochter nie von Jesus Christus. Als
das Mädchen 5 war, stritten sich die Eltern heftig. Der Vater erschoss
vor den Augen des Kindes erst die Mutter und dann sich selbst. Das Kind
wurde darauf zu Pflegeeltern gegeben. Die neue Mutter war Christin und
nahm das Mädchen mit in die Kirche. Die Pflegemutter erzählte der
Leiterin der Sonntagsschule, dass das Mädchen noch nie etwas von Jesus
gehört hatte, und bat sie Geduld mit ihr zu haben. Eines Sonntags hielt
die Leiterin ein Bild von Jesus hoch und fragte: "Weiß einer von
euch, wer das ist?" Das kleine Mädchen hob die Hand und sagte: "Ich!
Das ist der Mann, der mich in der Nacht, als meine Eltern starben, gehalten
hat!!"
Wenn du glaubst, dass das Mädchen die Wahrheit gesagt hat und das,
obwohl sie nie von Jesus gehört hatte, ER sie dennoch an jenem Abend
gehalten hat, dann wirst du sicherlich diese Mail an so viele Freunde
wie möglich weiterleiten! Du kannst sie aber auch löschen, als hätte dich
die Geschichte nie berührt!
Merkwürdig,wie leicht es Menschen fällt, Gott einfach in den Papierkorb
zu schieben!
Herbert Schwarz
31 October 2007
Brief an meine Gemeinde (der zeigt was bei mir läuft)
Ich bin nicht für mich auf dieser Welt. Unter diesem Motto habe ich mir jetzt mal an den Ohren gezogen, um Euch teilhaben zu lassen, an dem was mir Gott hier auf der Bibelschule schenckt!
Als ich das letzte Mal bei Euch im Gottesdienst war, hat Viktor eine Predigt zum Thema Gaben gehalten. Das sollte der Beginn einer Predigtreihe in diesem Bereich sein und zugleich eine Einladung in den Kurs „ Dienst- Entdecke dein Potential“.
Dazu hätte ich schon eine Menge erzählen können, denn ich habe das Seminar bereits besucht. Bei mir kamen Dinge zum Vorschein, mit denen ich nicht ganz einverstanden bin. Zum Beispiel die Gabe der Ermahnung…
Ich habe gedacht: „ Na toll. Mit der Gabe bist Du ungefähr so beliebt wie eine Knöllchentante. Man wird sagen: Achtung da kommt Melanie, mal sehen was sie zu meckern hat!“ Aber Ermahnung geht nicht ohne Ermutigung. Und wir sind in einer Gemeinschaft zusammen um uns weiter zu bringen. Ohne diese Gabe würde es Stillstand geben.
Ich habe in einigen Praktikas gelernt, wieviel leichter der Dienst funktioniert, wenn man sich von Gott gebrauchen lässt. Anfangs habe ich mich innerlich gewehrt, wenn es zum Beispiel darum ging mit Leuten über den Glauben ins Gespräch zu kommen. Das ging dann auch völlig in die Hose, weil alles nur ein Krampf war. Als ich aber dem Herrn gesagt habe, dass ich gespannt bin, was er bei diesem Einsatz durch mich bewirkt, fiehl mir alles viel leichter. Sich von Gott gebrauchen lassen heisst: Gedanken des Zweifels und der Anfechtung in seine Hand zulegen und sich daran erinnern, dass der Geist des allmächtigen Herrn in uns ist.
Ich wünsche Euch, dass ihr alle Euer Potential entdeckt und mit Gott auf eine spannende Reise geht, deren Ziel es ist, an seine Grenzen zu kommen um den mächtigsten Herrscher im eigenen Leben erfahrbar zu machen.
Darum wird es auch in meiner Abschlussarbeit gehen. Für die könnt Ihr beten, wenn ihr wollt. Ziel ist es zu vermitteln, dass man die Gaben nicht nur bekommen hat um am Sonntag in der Gemeinde Gitarre zu spielen, sondern wie man Menschen in seiner Umgebung zum Glauben ermutigen kann. Es geht um Diakonische Arbeit in der Gemeinde. Darum die Menschen dort aufzusuchen, wo sie sich befinden, nämlich in ihrer Not. Helfen ist ein gutes Mittel die Liebe die uns zu teil geworden ist, weiter zu geben. Und eine Ausdrucksweise von Liebe ist ZEIT. Zeit schenken!
Es geht darum, wie schon erwähnt, Gott da erfahrbar zu machen, wo wir an unsere Grenzen kommen. An unsere Grenzen kommen wir nicht, wenn wir Gottes Wort nur konsumieren.
Glücklicherweise habe ich in diesem Sommer ein Praktikum gemacht, was mir hilft diesen Gedanken zu vermitteln. Ich habe in der Gefährdetenhilfe Scheideweg gedient. Das ist eine Organisation die Menschen aus Gefängnissen und Drogenabhängige in ihre Familien aufnehmen um ihnen ein neues Leben zu ermöglichen. Nach einem Totalabsturz im Leben, bekommt man hier Menschen an die Seite gestellt, die mit einem gehen, 24 Stunden am Tag. Eine Familie.
Hier habe ich erfahren dürfen einmal wirklich erfüllt zu sein. Ich war erfüllt, weil es mal nicht um mich ging. Ich hatte keine Zeit darüber nachzudenken, was mir zum Glück noch so alles fehlt. Ich war für den anderen da. Meine Gebetsanliegen hatten nichts mit mir zu tun, sondern damit für den anderen zu bitten. So durfte ich erfahren was es heisst, dass das Gebet eines Gerechten viel vermag. Ich war dankbar für jeden Tag, den wir gemeinsam geschafft haben.
Ich habe erlebt wie eine ganze Organisation darauf ausgerichtet ist, den Menschen zu begegnen und ihnen Beziehung anzubieten. Dafür gabe es soviele spannende Möglichkeiten….
Eine Woche für Kinder und Jugendliche in einem Sozialen Brennpunkt. Aktion für Kids die auf der Strasse rumhängen. Oder eine Kaffeteria auf einer Kirmes in Wermelskirchen. Wo Menschen eine Oase der Ruhe gefunden haben, von all dem Trubel auf der Kirmes. Oder Gefängniseinsätze, oder , oder , oder.
Nicht das man dort extra Mitarbeiter gehabt hätte, die dafür freigestellt waren. Nein, das war einen Dienst nach der Arbeit, oder im Urlaub. Das war ein Dienst der sich darauf konzentrierte mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Unglaublich! Wie Gott hier erfahrbar ist.
Es ist nichts unmöglich, wenn es darum geht die Menschen zu suchen, damit sie Gott finden. Dazu lese ich grade ein sehr interessantes Buch. Es heisst Gemeinde leben und ist von Jakob Thiessen. Er gibt sehr gute Tipps, wie man sein Umfeld erschliessen kann. Und nicht nur das. Seine Ausführungen über die Gemeinde, die Gemeinde Jesu!!! (nicht unsere Gemeinde) sind einfach nur Lebensverändernd.
So, jetzt muss ich aber los. Die Schule ruft.
Ich danke Euch für das Gefühl Daheim zu sein, wenn ich komme!
Der Herr segen Euch. Er fordere Euch heraus mit ihm zu erleben und nicht nur zu existieren. Der Herr halte Euch jeden Tag lieb in seiner Hand, um Euch von dort gestärkt in die Welt zu schicken.
Es grüßt Euch
Melli die BibelschülerinJ
11 July 2007
Erziehung zur Mündigkeit
In einem Buch "Leben mit Vision", steht, dass man sich nicht immer auf ein gefühlsbetontes Leben mit Gott verlassen kann. Es wird Situationen geben, in denen ich Gott nicht fühlen kann. Das bedeutet nicht, dass ich etwas falsch mache, sondern, dass Gott mich lehrt trotzdem zu glauben. Glauben auch ohne Gefühl, Zeichen und Wunder? Dazu braucht es eine Sicherheit, nämlich die Kenntnis von Gott. Und auf der Schule werde ich dahingehend gebildet. Ich kann die Bibel immer besser verstehen, weil ich die Zusammenhänge besser erfassen kann. Ich kann die Gemeinde besser verstehen, weil ich einen geschichtlichen, konfessionellen, und dogmatischen Hintergrund habe. Ich wachse im persönliche Umgang mit Menschen, weil ich lerne Gott auch immer mehr, in diesen Bereich zu integrieren.
Das Sommersemester ist nun rum. Ich habe Ferien, die ich damit verbringe ein Fach nach zu holen, mir eine Wohnung zu suchen und meine Sachen zu packen. Dieses Semester habe ich sehr genossen und auch gut überstanden. So kann ich optimistisch in das nächste Semester gehen.
Im vergangenen halben Jahr habe ich mich mit Psychologie und Philosophie befasst. Wir haben und das Buch Hosea und den Epheserbrief genauer angesehen, wir lernten den Heiligen Geist besser kennen und ich bekam einen Einblick in Frauenarbeit. Es hat Spaß gemacht.
Der schon erwähnte Sponsorenlauf, hat mich einiges an Kraft gekostet. Aber ich habe 19 Runden geschafft und für meine Schule 70 Euro erwirtschaftet. Das gibt mir auch die Gelegenheit meine Freunde zu erwähnen, die bisher hier nicht bedacht wurden, weil sie ja nicht auf der Bibelschule sind. Aber eines ist klar, ohne Sonja, Markus, Bea&Schwester, meine Oma und einen ehemaligen Bewohner Thomas, wäre ich nicht soweit gekommen. Sie haben mich in jeder Runde angefeuert. Danke noch mal...
Mein Praktikum werde ich in der Gefährdetenhilfe absolvieren. Das sind Familien, die Drogenabhängige und Ex- Knackis aufnehmen, ihnen Lebensraum und eine Zukunft bieten. Ich bin sehr gespannt zu erleben, wie ein solcher Lebensstil, der völlige aufopferung bedeutet, sich auf die Menschen auswirkt.
So verbleibe ich mit dem Tipp, dass beten hilft. Das beweißt sich in meinem Leben immer wieder.
30 May 2007
Hoffnung
Wenn das so ist, steckt dann dahinter nicht etwas viel Größeres? Steckt hinter der Hoffnung dann nicht ein Konzept die vollkommene Erfüllung zu finden? Ist die Hoffnung vielleicht der Motor der uns antreibt?
Die Hoffnung oder die Sehnsucht sind ein streben nach Erfüllung. Soll dieses Streben denn mit dem einfachen Tod enden? Das wäre wie eine Straße die zu einer Klippe führt. Sinnlos.
07 May 2007
Lieber Vater,
ich muss das kurz festhalten, damit es nicht verloren geht.
Es ist unbegreiflich. Langsam tropf die Tatsache, dass Du Liebe bist in mein Bewusstsein.
Du liebst, auch wenn Du weißt, dass wir Dich niemals, in keinster weise so zurücklieben können. Du liebst, auch wenn unsere Zuwendung zu Dir nur auf unseren Ansprüchen beruht. Du liebst auch, wenn Du in Deinem Wort sagst, dass Du in uns bist. Ich stelle mir vor, dass es eine unabänderliche Tatsache ist, dass wir uns in einem Raum befinden, und ich Dich einfach ignoriere. Es ist sogar so, dass ich Dich mit dem Gesicht zur Wand in die Ecke stelle. Es ist unglaublich, dann zu erfassen, dass Du mich trotzdem liebst. Ich schäme mich so sehr.
Du bist unablässig uns zu verdeutlichen wie sehr Du uns Menschen liebst.
Herr, Du hast mein Gebet erhört. Ich flehte um Gottesfurcht. Nun, da ich einen winzigen Teil, dieser Ehrfurcht kosten durfte, habe ich Angst davor.
Du klammerst unsere Menschlichkeit in Deinem Liebesbewußtsein aus. Du weißt um unsere Fehlerhaftigkeit, und dennoch schmerzt Dich nichts mehr, als ein Mensch, der Dich nicht kennt. Dabei bekommst Du so wenig zurück. Aber das Geringste ist für Dich genug.
Ich war lange nicht mehr so betrübt. Denn ich kann Dir nicht geben was Du verdienst. Ich will, aber ich kann nicht. Es geht nicht darum Dir gerecht zu werden. Nein, ich weiss, ich bin es schon. Das ist eine andere Sache, die ebenso groß und unfassbar ist.
Es geht darum, Dir ein Stück von dem zurückgeben zu wollen, was Du gibst. Zurücklieben. Völlige Hingabe wäre vielleicht ein Stück von dem, was Du verdient hast. Aber sie ist für mich unmöglich. Jetzt geht es mal kurz nicht darum, was Du durch mich bewirken kannst. Nein, es geht darum was ich Dir schenken möchte. Aber ich habe nichts zu geben.
Deine Liebe ist unmenschlich. Bedingungslos bekommt für mich eine neue Bedeutung, wenn ich weiss, dass Du Deinen Sohn gegeben hast, damit wir von Dir geliebt werden können, ohne etwas dafür tun zu müssen, als glauben. Für Dich ist es ein greul zu sehen, wir wir uns abmühem, Dir gerecht zu werden, obwohl wir es schon sind. Du weinst, wenn Du siehst, wie wir Dich nicht mit Kleinigkeiten belasten wollen, weil Du in unserem Bewusstsein ein globaler Gott bist, der alle Hand voll zu tun hat.
Du willst nur gesehen werden von uns, und erwartest nichts.
Das ist mir zu groß. Das kann ich nicht so stehen lassen. Herr, ich will davor weglaufen, weil Deine Liebe Heilig ist. Meine ist es nicht. Kein bisschen.
Völlige Kapitulation mit dem dringenden Wunsch nie davon gehört haben zu wollen.
Wie sehr habe ich mir eine solche Liebe gewünscht. Und wie sehr wünschte ich jetzt, es gäbe sie nicht, weil ich nicht weis, was ich entgegnen soll. Ich weis, alles ist für Dich genug. Aber alles was ich zu geben hätte, empfinde ich als zu wenig.
Ich weis jetzt schon, dass dieses Empfinden nur eine Momentaufnahme ist. Du auch.
Ich weis, dass ich schon morgen nicht mehr diese Ohnmacht empfinde, diese Betrübtheit, sondern einfach so weiter machen werde, wie bissher. Muss es denn erst Herrlichkeit werden, bevor Du bekommst was Du verdienst?
Verzei mir. Nein, verzeih mir nicht. Schweisse mir diesen Brief auf meine Netzhaut, damit ich jeden Tag vor Augen habe, was heute für mich Deine heilige Liebe ist.
Herr, lass es mich annehmen, sehen und niemals in Frage stellen. Ich bitte dies, obwohl es sich unmöglich anfühlt. Aber Du bist ein Allmächtiger Gott. Du kannst an meiner Menschlichkeit vorbei. Ich kann es nicht.
19 March 2007
Schönheit
Ausdruck von Emotion
Eine Kleinigkeit, mit großer Wirkung.
Ein paar wenige Töne, lösen Großes aus.
Ein Lächeln; frisch duftende, kühle Bettwäsche im Sommer; ein Foto.
Nichts Großartiges. Keine Overtüre, kein gewaltiges Feuerwerk, kein wahnsinns Bauwerk.
Ein leiser Hauch in den Nacken. Gänselhaut.
Ein Abschied. Tränen.
Eine Grimasse. Lachen.
Leben.
Leben in Kleinigkeiten, voller Bewunderung für das Schöne, ohne großes Dazutun.
Es ist. Es ist schön.
Kein Wahn. Kein Zwang. Einfach da.
Gott gegeben. Tausend kleiner Geschenke, die der Würdigung suchen. Liebesbeweise, die gesehen werden wollen.
Mein Vater,
Lass dir wohlgefallen die Worte meines Mundes und das Sinnen meines Herzens vor dir, HERR, mein Fels und mein Erlöser! Ps 19, 15
Zum Dank. Weil ich Deine Liebe gesehen habe.
04 February 2007
Tragisch Schön
Vergangene Unklarheiten, werden im Licht der Gegenwärtigen Erkenntnis Klar.
Unfassbarkeit über Derartige Wahrnehmungsfehler.
Gleichzeitige Freude über die Neuerworbene Leichtigkeit.
Vom düsteren, angestrengten warten durch ein Moor der lähmenden Verzweiflung,
zum freien Flug des Allesmöglichen.
Immer mehr Fenster gehen auf und lassen erkennen, wo man falsch lag.
Tragisch Schön, ist ein Gott geschenktes Happy End!
03 February 2007
Reflektion
Also, was ich im letzten halben Jahr gelernt habe:
Ich habe zweimal in einem "Frauenkostüm" gesteckt und habe es überlebt. Einmal davon, bin ich min. 60x mal als Flugbegleiterin erkannt worden. Was auch meine Rolle an dem Tag war. ( Wer mich kennt weiss dass ich kein Rock und Stöckelschuhträger bin)
Ich habe gelernt, dass Nudeln mit Tomatensoße auch satt machen(auch 3x die Woche) und außerdem am schnellsten zu zubereiten sind. Wir haben eben hunger wenn wir von der Schule kommen...
Ich habe gerlernt, dass ich mir immer den meisten Stress mache:) Schon wieder gelernt...
Ich habe gelernt, nicht immer alles so persönlich zu nehmen. Da muss ich aber noch schwer dran arbeiten. Ich habe erkannt, dass ich überhaupt kein Englisch mehr kann, aber dafür jetzt weiss, was Jungtier- Pferd auf Griechisch heißt. Und durch Griechisch habe ich erkannt, dass in Sachen Englisch noch nicht das letzte Wort gesprochen ist, denn Vokabeln lernen geht noch. Das hält mich aber nicht davon ab, Griechisch überflüssig zu finden.
Ich habe Fassetten meiner Überheblichkeit kennengelernt .
Oh, ich habe meine Leidenschaft für die Geschichte entdeckt. Mal sehen, was ich daraus mache. Ich habe gelernt, dass alles seine Zeit hat (Prediger 3,1) Gott hat die Zeit gemacht...
Desweiteren habe ich ein Problem erkannt, dem ich ein wenig Ohnmächtig gegenüberstehe. Ich lebe meinen Glauben. Nicht immer in vollen Zügen, aber trotzdem so, dass für mich stets etwas dabei rumspringt. Mein Glaube bedeutet mir sehr viel, weil er so viel Gutes mit mir macht. Ich habe ein emotionales Sättigungsgefühl, ich habe eine positive Identität und einen Sinn. Ich habe eine Ruhe in meinem Herzen, weil ich weiss, was mit mir in der Ewigkeit passiert. Ich bin nicht mehr auf der Suche. Natürlich habe ich hier und da auch mal Bedürfnisse, aber im großen und ganzen weiss ich, wo ich damit hingehen kann. Zu meinem Vater Gott.
Aber nicht alle teilen meine Überzeugung. Menschen die noch auf der Suche sind, Menschen die dringend etwas in der Art brauchen, Menschen die ich sehr lieb habe. Aber ich habe Angst über meine Überzeugung zu sprechen. Ich möchte nicht missionieren, nein bei weitem nicht. Ich möchte sagen, "hey, ich hab`s erlebt, es gibt da was". Aber, was wenn man mir nachsagt, daß ich jetzt völlig übergeschnappt bin. Wenn man behauptet, ich wolle sie in meinen "Verein" holen? Ich weiss es nicht. Ich möchte immer nur das Beste. Vielleicht schaffe ich es eines Tages, offen zu sein und meinen Glauben zu verteidigen.
Zum guten Schluss, und diese Erkenntnis kam jetzt auch am Schluss des Semesters, werde ich jetzt neugierig:) Bis jetzt war ich nicht, nicht neugierig. Aber es war eher so, wie bei einem Dreijährigen. Mein Hauptanliegen bei meinen WARUM Fragen war es, sicher zu gehen, dass es Leute gibt die sie beantworten können. Nun muss ich mich auch selbst auf die Socken machen.
Meine Vorhaben für das nächste halbe Jahr:
Ich knöpfe mir die Bibel vor. Hört sich seltsam für einen Bibelschüler an, aber ich habe wenig Zeit gehabt für Gottes Wort. Ich werde mir Gedanken machen über meine Verantwortung. Ich werde für den Spendenlauf trainieren. Dazu möchte ich alle herzlich einladen. Er findet am 5. Mai statt und wird im Rahmen eines Tages der offenen Türe an meiner Schule veranstaltet. Die Schüler laufen um Spenden für die Schule zu sammeln. Das ist ne gute Sache, damit meine Studiengebühren nicht steigen. Also, wer was für meine Gesundheit und meinen Geldbeutel tun möchte.....
Ich werde mir jetzt gleich einen Zettel schreiben, auf dem steht, dass ich es bis jetzt geschafft habe, da werde ich den Rest auch noch hinkreigen. Hoffentlich mal ohne geheule:)
12 January 2007
Das war einmal
06 October 2006
Wolkenbilder
Oftmals als Nebel auf meinen Emotionen
Kaum spürbar, zudeckend, einhüllend
Grauer Alltag. Ein milchiges Dasein. Grau.
Doch über dem Nebel steht die Sonne
Sie gibt dem Dasein seine Facettenhaftigkeit, seine Fülle, seinen Glanz.
Sie hat die Kraft den Nebel zu durchbrechen.
Sie verleiht Leben in voller Farbenpracht
Durchbricht den Alltag und serviert sich in Wundern.
Sturmwolken, kräftig und hoch.
Dahintreibend im starken Azur.
Tatendrang in verschiedenen Geschwindigkeiten.
Einiges braucht seine Zeit
Manches lässt sich vom Sturm treiben und in rasantem Tempo voranbringen
Bei solchem Wetter sind Zusammenstöße mit Anderen möglich.
Ja es wird sogar noch mehr Kraft frei gesetzt.
Alles ist möglich, wenn Sturmwolken sich groß am Firmament präsentieren.
Lähmendes Grau in Grau
Schwer auf meinem Kopf. Lauter als die Gegenwart.
Ein Gedankenteppich der mich in Trance versetzt.
Mühe kostet das Vorankommen
In grauer Endlosigkeit die Zuversicht auf den nächsten reinwaschenden Regen nicht sehend
Sich tief in sich verkriechendes kaltes Denken.
Aber die Schöpfung funktioniert perfekt.
Der reinwaschende Regen kommt!
Er trägt das Laute Grau, den lähmenden Teppich ab.
Langsam, in einer unmenschlichen Geduld
Manchmal so notwendig, daß zur Belohnung ein Regenbogen erscheint, der mich daran erinnert, daß ich in meiner Menschlichkeit nicht untergehen werde
Wolkenfreie Euphorie
Eine Wiedergeburt des Positiven spiegelt sich im Gesicht des Tages und des Gemüts
Hemmungslose Zulassung allen Schönen, Weiten, Tiefen
Verliebt ins Leben. Endlos.
Engelsschwingenwolken
Luftiges verwoben sein in einem wattigen Flausch am blauen Himmel
Miteinander, aneinander, sorgloses Dasein.
Pure Existenz, Grundlos und Sorgenfrei.
Geschmeidig wie Butter verschmiert auf den Festen des Lebens.
Und dahinter die tiefe Göttlichkeit die sich im reinsten Blau präsentiert.
Ist das Wetter eine Ohnmacht, weil ich nicht über dieses bestimmen kann? Nein!
Es ist eine Zuversicht, daß jedes Wetter seine schöpferische Berechtigung und Notwendigkeit hat. Aber ein kleiner Tipp:
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung:)
Wer unterm Schirm des Höchsten wohnt und im Schatten des Allmächtigen schläft,
der weiß genau das da Jemand ist, der auch in dunklen Stunden durchträgt.
Gott läßt keinen los, der sich fallen lässt, in seinen starken Arm.
28 July 2006
Teenefreizeitswahnsinn
Gott hat mich für dieses Praktikum mit der nötigen Kraft ausgerüstet. Er hat mich an Grenzen geschupst, damit ich mich und meine Fähigkeiten besser kennenlerne.Er hat mir gezeigt, daß ich mein Leben nicht für mich lebe, sondern um ihn zu ehren. Er hat mich an eine alte Wunde erinnert und mir gezeigt, daß ich nicht verurteilen darf, denn ich bin selbst nicht besser. Er hat mich in ganz viel positive Gemeinschaft gebettet. Das zu meinen persönlichen Erfahrungen...
Also ich war jetzt 12 Tage in Fankreich mit einem bunten Haufen Teens aus Christlichem und sonstigen Backround. Ich verbrachte eine sehr intensive Zeit mit 21 Teens im Alter von 13-16 Jahren. Ich hab lange nichts mehr mir der Pupertät zu tun gehabt und so fiel es mir nicht immer leicht zu verstehen, warum sich die armen Mädels und Jungs so viel Stress machen. Aber ich war immer bereit zu zu hören. Ich denke das ist das wichtigste. Aber nicht nur bei Verliebtheitsmarathonen, Fight for Funs und Gerüchteküchen ging es heiß her, nein es war auch sonst sehr heiß. Zeitweise auch sehr schwül. Aber wir hatten sehr gutes Wetter. Auf dem Campingplatz in Narbonne Plage, war die Hölle los.Lauter Gruppen mit Teens und Jugendlichen. Aber die interessierten uns eigentlich sehr wenig, weil das Interesse innerhalb der Gruppe viel wichtiger war.
Neben Workshops, wie Ü-TONG, Airbrush, Theater, Aquarell und meinen nicht genutzten Angeboten:( machten Wir Ausflüge nach Narbonne City und Carcassone. Ansonsten war Strand angesagt.
Unser Thema auf der Freizeit war Born to be free. Die Bibelarbeiten die wir vorbereitet haben, sollten aufschluss geben, wofür wir noch alles Geboren wurden. Dabei waren wir sehr persönlich, denn unser Ziel war es, ein wirkliches Leben mit Christus zu vermitteln.
Ich hatte das Thema: Geboren um geheilt zu sein. Zum ersten mal habe ich in einer so großen Gruppe und vor so jungem Publikum von meinen Missbrauchserfahrungen, Psychoterror und den krampfhaften Versuchen mich selbst zu heilen und der Suche nach Liebe und Anerkennung, erzählt. Ich hätte nie gedacht, daß dies ein sooo gewaltiger Beweis für Gottes Allmacht ist. Ich meine, ich sag immer:" Was interessiert die Leute mein Leben....Nachher wissen sie nicht, wie sie damit umgehen sollen...Jeder hat sein Päckchen zu tragen."
Aber die Teens haben mich mit meiner Lebensfreude gesehen. Sie haben gesehen und erlebt, was Gott in meinem Leben getan hat. Das ist eine Erfahrung die ich nicht missen möchte. Ich werde in Zukunft öfter und überzeugter Zeugnis sein.
Aber auch die Bibelarbeiten meiner Mitarbeiter waren sehr ausdrucksstark.Ich hoffe, wir konnten unserem Ziel gerecht werden und vermitteln, daß es einen lebendigen Gott gibt.
Jeder Mitarbeiter hatte ien Family. Meine waren aber die, die am besten ausgesehen haben:) Das war jedenfalls unser Motto, denn wir haben nicht nur zusammen Stille Zeit gemacht, sondern auch die Wettkämpfe gemeinsam gemeistert. Und weil wir bei vielem nicht besonders gut waren, haben wir uns entschlossen, dabei wenigstens besonders gut auszusehen.
Dennoch sind wir am Ende die Gewinner gewesen. Wir haben den Pokal abgerämt für 12 Tage harte Arbeit beim Torwandschiessen, Pannkuchenteigschütteln, Eigenschaften merken und Nasenlängen raten und Zelt saubermachen.
Mädels, ich liebe euch! Küsschen. Es war mir ein vergnügen.
So könnte ich sicher noch Stunden weiter referieren, aber Fragt mich einfach!
